Die Gartentrends für den Sommer 2020

Donnerstag, 26. März 2020

Die Gartentrends für den Sommer 2020

Dieses Jahr gibt es spannende neue Trends im Garten, die die Langeweile vertreiben und den Alltag ein Stück aufregender machen. Angesagt ist dieses Jahr nämlich so einiges, von Nachhaltigkeit über Urban Gardening bis hin zum Selbstversorgertrend. Schauen wir uns die wichtigsten Trends ein wenig genauer an.

Garten als Entspannungs- und Ruhepol

2020 wird der Garten ganz klar zu einem Ort der Ruhe und Entspannung, an den man sich jederzeit (bei gutem Wetter) zurückziehen und den Alltagsstress vergessen kann. Ein Garten sollte nicht nur ein Ort der Arbeit sein, sondern auch als Oase dienen, die wieder neue Energie schenkt.

Damit man sich auch wirklich entspannen kann, sollte man die Pflanzen so wählen, dass sie nur wenig Pflegeaufwand benötigen. Auch automatisierte Gartengeräte (Stichwort Smart Garden) wie Mähroboter oder Bewässerungsanlagen sind eine gute Idee, um weniger Arbeit zu haben. In immer mehr Gärten finden sich zudem Schwimmteiche, Pools und Whirlpools. Der Trend zu Wellness im eigenen Garten spiegelt sich mittlerweile auch darin wieder, dass es in allen Preisklassen eine große Anzahl an Produkten gibt.

Trend zur Selbstversorgung

Eigenes Gemüse, Obst und Co. anzubauen und zu ernten, wird dieses Jahr wieder extrem beliebt. Dieser Grow-Your-Own-Trend wächst schon seit Jahren massiv, schließlich gibt es nichts Gesünderes und Köstlicheres als frisches Gemüse aus dem eigenen Garten.

Möchten Sie auch mit der Selbstversorgung starten, sollten Sie zunächst gut planen, welche Lebensmittel sie anbauen wollen und überprüfen, ob die Standortbedingungen dazu passen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.

Outdoor-Living

Ganz interessant ist der Trend zum Outdoor-Living. Hier kommt es mittlerweile immer öfter vor, dass sich Leute bspw. eine Outdoor-Küche in den Garten stellen. Damit ist nicht einfach nur ein aufwendiger Grill, sondern tatsächlich eine komplette Küche gemeint. Natürlich sollte man die Küche seinen eigenen Wünschen anpassen. Hat man nur vor, im Garten zu grillen, reicht auch ein Griller, statt einer kompletten Küche. Außerdem muss eine Outdoor-Küche entsprechend vor den Wetterbedingungen geschützt werden, weshalb immer der Standort (Stichwort Wind) und eine Überdachung mitgedacht werden sollten.

Auch ein Outdoor-Wohnzimmer wird sich dieses Jahr in vielen Gärten finden. Luxuriöse Loungemöbel bieten dabei echte Wohlfühlatmosphäre. Denken Sie bei der Materialwahl nachhaltig und wählen Sie statt Plastik lieber natürliche Materialien. Das trägt stark zur Atmosphäre bei.

Indoor-Garten

Gärtnern drinnen wird auch immer beliebter. Mittlerweile werden alle möglichen Pflanzen in den eigenen vier Wänden gehalten, von der Bananenpflanze bis hin zu klassischen Tomatenpflanze. Sie müssen nur darauf achten, dass sich die jeweilige Pflanze am jeweiligen Standort auch wohl fühlt. Sonst wird die Ernte nicht sehr üppig ausfallen.

Urban Gardening bzw. Gärtnern auf kleinem Raum

Auch Menschen in Städten pflanzen immer mehr selbst an. Urban Gardening ist schon seit Jahren im Trend und bleibt es auch dieses Jahr. Da es nur eine begrenzte Menge an Schrebergärten in Städten gibt, bieten Hersteller seit einiger Zeit viele kreative Ideen für den Anbau von Pflanzen auf geringstem Raum an – ob das nun auf dem kleinen Balkon oder sogar an der Wand ist. Mit diesen neuen Möglichkeiten lassen sich selbst Stadtbalkone in grüne Oasen und wahre Insektenmagnete verwandeln.

Ganz wichtig, wenn man nicht viel Platz hat, ist die richtige Pflanzenwahl. Langsam und niedrig wachsende Gattungen bieten sich hier an.

Nachhaltige Pflanzenwahl & Wasser sparen

Das Thema Nachhaltigkeit macht auch vor dem Garten nicht halt. Hier geht es zunächst einmal um eine nachhaltige Pflanzenwahl, also Pflanzen, die einen ökologischen Nutzen haben. Hier wären bspw. bienenfreundliche Pflanzen wie Lavendel zu erwähnen, die die Bestäubung fördern. Aber auch alle anderen Pflanzen, die Nützlinge anziehen, sind erwünscht. So kann auf ganz natürliche Art die Menge der Schädlinge reduziert werden.

Denken Sie auch beim Düngen an Nachhaltigkeit und verwenden Sie organische Dünger ohne Chemie. Sie können außerdem immer auch nutzen, was schon da ist, indem Sie Regenwasser sammeln bzw. einen eigenen Komposthaufen anlegen.

Ein weiteres wichtiges Thema ist Wasser sparen. In Zeiten, wo der Klimawandel so richtig an Fahrt gewinnt, kann es vorkommen, dass sehr lange kein Regen fällt. Dann wird Wassersparen zu einer Notwendigkeit. Hier können Sie mit der Wahl der Bepflanzung als auch mit der Gartenplanung viel herausholen. Lavendel, Sonnenblume und Wolfsmilch brauchen bspw. nur wenig Wasser.

Natürlich sind auch selbst angebautes Obst und Gemüse nachhaltig, weshalb dieser Trend sehr gut den Trend zur Selbstversorgung ergänzt.

Tierschutz

Es gibt viele Tiere, die im Garten leben und die schützenswert sind. Dazu zählen etwa Ameisen, Bienen, Igel, Maulwürfe und auch Vögel. Diese Tiere brauchen natürlich einen geeigneten Lebensraum und ein Nahrungsangebot, das ihren Bedürfnissen entspricht. Hier können Sie aktiv etwas tun und dementsprechend den Garten planen bzw. die richtigen Pflanzen setzen. Darüber hinaus sind Insektenhotels eine gute Idee.

Denken Sie auch an etwaige Haustiere. Chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel können Hunden und Katzen schaden. Wählen Sie lieber natürliche Bio-Dünger, dann sind Sie auf der sicheren Seite.